Schwielochsee, 30.05.2017, von Maximilian Beyer

200 Hektar brennen in der Lieberoser Heide

Seit Montag brannten mehrere Hektar des ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberoser Heide, darunter munitionsbelastete Bereiche. In der Nacht hatte sich das Feuer massiv ausgeweitet, etwa 200 Hektar standen in Flammen. Insbesondere die Löschwasserversorgung machte der Feuerwehr zu schaffen.

Der Brand aus der Ferne. Bild: Lausitzer Rundschau

Heute morgen wurden wir alarmiert, zunächst zur Fachberatung und Erkundung möglicher Einsatzoptionen zur Unterstützung der Feuerwehr. Zwei Kameraden des THW Cottbus trafen dazu um etwa 7:50 Uhr bei der Einsatzleitung der Feuerwehr in der Lieberoser Heide ein.

Bei anhaltend trockener Witterung ging der Einsatzleiter davon aus, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern würden.

Nach ausgiebiger Erkundung und Lagebesprechung mit den Verantwortlichen vor Ort, fiel die Entscheidung das THW zur Löschwasserversorgung über eine Strecke von etwa 4 km anzufordern.


Die dafür benötigten Schnellkupplungsrohre kommen von den Ortsverbänden Cottbus, Forst und Senftenberg, zusätzlich sollte der Ortsverband Lübben mit seiner Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen sowie der OV Frankfurt (Oder) zu Unterstützung des Transportes zum Einsatz kommen.

Außerdem wurde der Radlader der Fachgruppe Räumen angefordert um die teils sehr zerfahrenen Waldwege zu planieren.


Während die THW-Einheiten ihren Einsatz vorbereiteten, brachte ein plötzlicher unwetterartiger Regenschauer gegen 11:30 Uhr kurzfristig Erlösung und löschte den Brand.

Etwa eine halbe Stunde darauf erklärte die Einsatzleitung der Feuerwehr den Einsatz für das THW als beendet.



  • Der Brand aus der Ferne. Bild: Lausitzer Rundschau

  • Bereitstellungsraum. Bild: Christian Köhler

  • Pause. Bild: Christian Köhler

  • Betankung der Tanklöschfahrzeuge. Bild: Niederlausitz Aktuell

  • THW und Feuerwehr erkunden den Pulverteich als Quelle für die Wasserversorgung. Bild: THW/Maximilian Beyer

  • Feuerwehrfahrzeuge im Bereitstellungsraum. Bild: dpa

  • Der Brand aus der Luft. Bild: Ministerium des Innern Brandenburg

  • Der Brand aus der Luft. Bild: Ministerium des Innern Brandenburg

  • Verbrannte Erde. Bild: dpa

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